René Avold
René Avold

Überlegungen zur Ursache des Glaukoms

Wenn Sie die Diagnose „Glaukom“, „Grüner Star“ erhalten, weil der Augeninnendruck erhöht ist, so ist damit NICHTS über die Ursache der Erkrankung gesagt. Der erhöhte Druck ist Folge, nicht Ursache. Diese ist weitgehend unbekannt, wie mir persönlich von mehreren Professoren der Augenheilkunde bestätigt wurde.

 

Glaukopis Athene heißt altgriechisch blauäugige Athene. Glaukom ist also ein – wohl mittelalterlicher- Begriff für ein grau-blaues Auge, also den „Grauen Star“, eine Linsentrübung, nicht für den „Grünen Star“. Damit ist der Begriff nicht nur alt, sondern auch falsch, hört sich sehr wissenschaftlich an, ist aber heute eigentlich medizinisch lächerlich, etwa wie „Wassersucht“ oder „Gelbsucht“, Begriffe, die wir nicht mehr anwenden. Stattdessen bezeichnen wir die jeweils zugrunde liegende, ursächlich bekannte Krankheit, im ersten Falle beispielsweise die Herzinsuffizienz, im zweiten Falle zum Beispiel die Hepatitis B.


2017 wird es an der Zeit, die Ursachen von Erkrankungen zu klären und sich nicht mit veralteten und falschen Begriffen zufrieden zu geben.

 

Der erhöhte Augeninnendruck führt auf die Dauer zu einer fortschreitenden Schädigung des Sehnervens, unbehandelt bis zur Blindheit. Es ist also eine sehr ernsthafte Erkrankung, deren ursächliche Mechanismen endlich bekannt werden müssen.


Die Behandlung des „Glaukoms“ besteht in Druck senkenden Augentropfen, die allesamt aus der Inneren Medizin stammen und erhebliche Nebenwirkungen haben können; wollte ich diese im Einzelnen aus eigener Erfahrung aufzählen, so würde dies eine Erzählung werden.

 

Es gibt auch Operationsmethoden, die aber alle nicht sehr überzeugende und bleibende Resultate haben.

 

Das Interesse von Ophthalmologen an der Ursache des „Glaukoms“ (der Begriff ist so verfestigt, dass auch ich ihn hier nicht vermeiden kann) erscheint mir bisher gering. Es ist von Durchblutungsstörungen des Sehnervens die Rede, wohl eher eine Folge des erhöhten Druckes und „die üblichen Verdächtigen“.

 

Ich habe nun eine Idee, die weiterführen könnte und die ich hiermit der Wissenschaft und der Öffentlichkeit vorstellen will. Ideen sind schwer zu schützen, es handelt sich aber um eine Erstveröffentlichung in meiner Homepage in meinem Namen, was einen Schutz bewirkt.

 

Ausgehend von meiner eigenen Erfahrung mit „Glaukom“ seit mehr als 20 Jahren – wovon sollte man bei einem ursächlich unbekannten Phänomen ausgehen, als von der eigenen Erfahrung, die den Ursachen wegen des ureigensten Interesses, allein gelassen von allen Fachleuten, näher kommen könnte? - Zur Präzisierung: ich spreche über das „Offenwinkelglaukom“.

 

Vor ca. 20 Jahren besuchte ich einen Professor einer Augenklinik wegen Schlieren, Trübungen beiderseits, die, wie schon vermutet, als Glaskörpertrübungen erkannt wurden. Der erhöhte Druck wurde dabei ebenfalls diagnostiziert. Zur gleichen Zeit entwickelte sich eine Fleischallergie, zunächst auf Rindfleisch, nach und nach aber auf fast alle Fleischarten und sogar auf roten Thunfisch. Zwei bis drei Stunden nach Verzehr stellte sich eine heftige Übelkeit mit vielmaligem Erbrechen und Diarrhö über Stunden ein. Seit einiger Zeit weiß man, dass durch einen oder mehrere Zeckenstiche ein Zucker, Alpha- Galaktose, ins Blut gelangt. Daraufhin reagiert der Körper zunehmend allergisch auf Alpha-Galaktose, die in allen roten Fleischarten enthalten ist. Dies ist inzwischen im Fernsehen und anderen Medien veröffentlicht, Sie können die Zusammenhänge im Internet unter „Fleischallergie und Zecke“ finden. Der zeitliche Zusammenhang mit der Entstehung des „Glaukoms“ und den Glaskörpertrübungen lässt aufhorchen.

 

Einige Zeit später begann eine Glutenunverträglichkeit. Der wissenschaftliche Begriff ist Zöliakie oder Glutensensitive Enteropathie, eine Erkrankung, die sehr viel häufiger ist, als man meinen sollte, weil viele Personen zwar oft Bauchschmerzen und Durchfälle haben, aber den Zusammenhang nicht kennen. Diese Erkrankung ist nun kürzlich ebenfalls ursächlich geklärt worden. Frau Professor Jabri et al. in Chicago, USA, konnten nachweisen, dass es sich um eine Infektion des Dünndarmes mit Reo-Viren handelt, die zu der Sensibilisierung führen und damit zu Antigen-Antikörper Reaktionen, die auch die Haut betreffen können, zum Beispiel mit der sehr unangenehmen Dermatitis herpetiformis Duhring-Brocq, von der ich nun auch selbst nach einem unbemerkten Diätfehler schwer betroffen war. Seither ist der Druck verschlechtert; ich muss nun nicht nur zweimal, sondern dreimal täglich Augentropfen nehmen. (Den Druck kann ich selbst kontrollieren.) Es sind schwere, Gluten-abhängige Allergiesymptome mit AG-AK- Komplexen in der Haut, ein Organ, das in der embryonalen Entwicklung vom Ektoderm stammt, ebenso wie die Regenbogenhaut (Iris) und die Ziliarfortsätze, Produktionsort der Kammerflüssigkeit. Ich nehme nun an, dass in dieser Flüssigkeit bei „Glaukom“ AG-AK-Komplexe zu finden sind, Eiweiße, die den Abflusskanal (Schlemm-Kanal) verlegen. Ablagerungen dort sind bekannt. Auch diese müssen biochemisch und allergologisch untersucht werden. Ist dies getan und die Theorie bestätigt, so kann in einem weiteren Schritt endlich eine ursächliche Behandlung ins Auge gefasst werden!

 

Damit ist meine Vorstellung zur Ursache des „Offenwinkelglaukoms“ öffentlich und für jeden Wissenschaftler zugänglich. Ich hoffe sehr, dass sich jemand findet, der die Zusammenhänge endlich zu klären bereit und in der Lage ist. Veröffentlichungen eines positiven Ergebnisses, die sensationell wären, sollten freundlicherweise mit mir abgesprochen werden. Eine Vorveröffentlichung als Promotionsarbeit ist unerwünscht, stattdessen sollte es in einer internationalen medizinischen Zeitschrift veröffentlicht werden.

 

Ich bitte alle von „Glaukom“ betroffene Leser dieser Theorie, nachzuforschen, welche Nahrungsmittelallergien oder andere Allergien bei ihnen vorliegen und wäre dankbar für Rückmeldungen.

 

Dr. med. Reinhard Schmelcher

Facharzt für HNO

Bad Ems, 20.08.2017

 

Fragebogen an Glaukom-Patienten
1. Sind bei Ihnen allergische Leiden bekannt?
2. Welche? Bitte um genaue Beschreibung zum Beispiel: Pollen, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel, Medikamente, Augentropfen, andere Allergien oder Unverträglichkeiten
3. Bestehen Hauterkrankungen?
4. Wurde ein Allergietest gemacht? Wenn ja, wie ist das Ergebnis?
5. Haben Sie oft Blähungen, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfälle, Obstipation, häufige, kleine Stuhlabgänge?

 

 

René Avold

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